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Frühjahr

veröffentlicht am 07.05.2020

Wussten Sie, dass sich laut einer Umfrage jeder Vierte als Morgenmuffel bezeichnet und morgens schlecht in den Tag kommt? Der Tag beginnt für sie meist mit Trödeln und Lustlosigkeit. Schlafforscher haben nachgewiesen, dass bei diesen Menschen die innere Uhr nachgeht und ihr Biorhythmus erst später im Laufe des Tages auf Touren kommt. Sehr häufig ist auch ein niedriger Blutdruck festzustellen. Morgenmuffel brauchen eine längere morgendliche Anlaufzeitzeit, bis die Hirndurchblutung funktioniert.

6 ANTI-MÜDIGKEITS-TIPPS

1) Springen Sie nicht sofort aus dem Bett, sondern strecken Sie ausgiebig Arme und Beine noch im Liegen. Strecken Sie auch Ihre Wirbelsäule und rollen sich dann wieder zusammen. Lassen Sie Ihren Körper damit langsam erwachen und genießen Sie jede Streckung und Dehnung.

2) Kurbeln Sie Ihren Kreislauf an, indem Sie, in Rückenlage, mehrmals die Knie so weit wie möglich in Richtung Kinn ziehen.

3) Lassen Sie viel „natürliches“ Licht in Ihren Raum. Denn das Licht sorgt dafür, dass das Gehirn die Produktion von Melatonin (Schlafhormon) einstellt. Auch Musik ist hilfreich. Mit fließenden Rhythmen sorgen Sie für eine positive Grundstimmung.

4) Tanken Sie frischen morgendlichen Sauerstoff! Am besten auf dem Balkon oder am geöffneten Fenster. Machen Sie dazu ein paar ganz einfache Übungen, wie Armkreisen, Kniebeugen oder vereinfachte Liegestützen.

5) Gehen Sie dann unter die warme Dusche, um Ihre Durchblutung zu beleben. Mit einer leichten Bürstenmassage steigern Sie zudem Ihr Wohlbefinden.

6) Ihr Flüssigkeitshaushalt braucht morgens wieder eine Auffüllung, daher trinken Sie viel zum Frühstück. Aber nicht nur Tee oder Kaffee zum Munterwerden, sondern vor allem Wasser oder Saft. Ein eiweißreiches Frühstück ist zusätzlich anregend.
Wenn Sie diese Tipps und Übungen in Ihrem morgendlichen Ritual beherzigen, wird „Morgenmuffel“ bald ein Fremdwort.

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